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Zweite Infusion

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Hallo zusammen,  Gestern hatte ich die zweite Infusion – und insgesamt lief’s auf jeden Fall nochmal besser als beim ersten Mal. Ich konnte mich diesmal komplett fallen lassen und wirklich abschalten. Beim ersten Mal war ich noch total damit beschäftigt, jede kleine Veränderung zu beobachten und zu analysieren, was gerade im Körper passiert. Da war ich auch vorher ziemlich aufgeregt und habe schlecht geschlafen. Diesmal war das ganz anders. Ich konnte mich diesmal richtig drauf einlassen – und im Endeffekt sogar richtig genießen, dabei verging die Zeit wie im Flug. Beim ersten Mal hat sich das alles ewig gezogen, gefühlt zumindest. Diesmal hab ich die Augen die meiste Zeit einfach  zugehabt und war gedanklich ganz woanders. Irgendwann hab ich die Augen wieder aufgemacht – und zack, das Ding war leer. Ich war wirklich überrascht, wie schnell das plötzlich ging. Auch der restliche Tag gestern war deutlich besser. Ich war schon müde und es war gut, dass ich nichts geplant hat...

Erste Infusion

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Ich komme gerade frisch von meiner ersten Ketamin-Infusion. Beim Eingang in die Praxis habe ich noch eine andere Patientin getroffen, die wegen einer klinischen Depression dort eine Nasenspray-Therapie macht. Da konnte ich mich mal ein bisschen aus Patientensicht informieren, wie das so abläuft – besonders für Depressionspatient:innen. Sie kommt quasi aus dem geregelten Therapiebereich, hat die Therapie in einem Krankenhaus begonnen und macht sie nun hier in der Praxis weiter, weil diese für sie gut erreichbar ist. Normalerweise bekommen Kassenpatient:innen Esketamin als Nasenspray und dürfen dieses dann auch nur in der Praxis anwenden. Dabei muss der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden. Nach ein bis drei Stößen setzt dann auch schon schnell die Wirkung ein. „Ein bissl wie Achterbahnfahren, aber gar nicht gruselig!“ Nach 60–90 Minuten sei die Wirkung dann auch schon vorüber. In meinem Fall läuft die Therapie etwas anders – und zwar: Ketamin 50 mg in einer Kochsalzinfusion. Das Gan...

Ketamin als Hoffnungsschimmer

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Hallo, Seit meinem letzten Update hat sich – zumindest gesundheitlich – leider nicht besonders viel getan. Es war eher eine Phase der Stagnation. Der Winter war einfach verdammt hart. Kälte, schlechtes Wetter – da war’s fast unmöglich, viel draußen zu sein. Und wenn ich weniger draußen bin, steigt automatisch das Frustrationspotenzial. Dadurch verschlechtert sich mein Gesamtzustand, ich kann weniger Leute sehen u nd dann schaffe ich’s halt auch nicht, so konsequent bei meiner Ernährung und anderen Dingen zu bleiben, wie z.B. den digitalen Medienkonsum usw. Alles Dinge, die eigentlich wichtig wären, um mein Stresslevel niedrig zu halten – was wiederum einen direkten Einfluss auf meinen Gesundheitszustand hat. Das ist wie so ein kleiner Teufelskreis. Jetzt, wo das Wetter besser wird, kriege ich aber wieder mehr Struktur rein. Seit zwei, drei Wochen läuft’s wieder deutlich besser. Ernährung passt wieder, und ich habe auch wieder mit LDN (Low Dose Naltrexon) angefangen – das hatte mir ja...

Frohes Neues!

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 Hallo, es ist mal wieder eine ziemlich lange Zeit seit meinem letzten Update vergangen – aus mehreren Gründen. Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die an meinen Geburtstag gedacht haben. Vielen habe ich noch gar nicht geantwortet, und das wollte ich mit diesem Eintrag nachholen, den ich immer weiter vor mir hergeschoben habe. Um ehrlich zu sein, ging es mir in der letzten Zeit nicht so gut. Darüber zu reden, fällt mir auch nicht wirklich leicht. Schon die Frage "Wie geht's?" ist für mich ziemlich herausfordernd. Und auch wenn es jeder gut meint, mich nach meinem Zustand und dem hoffentlich positiven Verlauf der Krankheit zu erkundigen, ist es für mich ziemlich anstrengend, das alles immer wieder zu erzählen. An meinem Geburtstag kamen dann auf einmal sehr viele Nachrichten, die ich weitestgehend unbeantwortet ließ, um dem zu entgehen. Das will ich hiermit nachholen: Seit meinem Rückschlag im Spätsommer letzten Jahres hat sich gesundheitlich leider nicht wirklich...

Zwei Schritte vor, einen zurück

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Hallo,   ich wünschte, ich könnte euch, aufbauend auf dem vorherigen Blogeintrag, berichten, dass es weiter bergauf geht. Leider geht es mir nun schon seit ein paar Wochen wieder deutlich schlechter. Im Moment würde ich sagen, dass es sich so anfühlt wie in einer, für mich, normal schlechten Phase. Ich wache schon mit einem leichten Summen im Kopf auf, bekomme schon am späten Vormittag die ersten Müdigkeitsattacken und merke generell, dass mein Energielevel zurzeit sehr gering ist. Dazu spüre ich im ganzen Körper Entzündungsherde, und mein Nervensystem ist extrem angespannt. Das heißt, dass ich wieder extrem aufpassen muss, nicht über meine Grenzen zu gehen. Es ist mir nicht wirklich zu erklären, was die Ursache für diesen Rückschlag sein kann. Es gäbe mehrere Möglichkeiten. Einerseits habe ich schon immer mehr gemacht in der Zeit, in der es mir gut ging. Gut möglich, dass ich es am Ende etwas übertrieben habe. Eine Coronaimpfung kam die Woche noch hinzu, die eventuell auch mi...

Glück auf!

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Hallo, es gibt eigentlich nur gute Nachrichten: Ich muss mich die ganze Zeit etwas zügeln, was meine Erwartungen angeht, aber es gab in der ganzen Zeit meiner Krankheitsgeschichte noch keine Phase, in der es so konstant und in letzter Zeit auch schnell bergauf ging wie in den letzten 2-3 Monaten. Kurz nach dem letzten Text bin ich vom E-Bike auf mein normales Rad umgestiegen und immer öfter an die Donau gefahren. Dabei bin ich auch nach und nach immer weitere Strecken gefahren und habe fast keine Post-Exertional Malaise (Erschöpfungszustände, Fatigue) mehr am Folgetag. Insgesamt hatte ich so etwas nur einmal in den letzten Wochen. An dem Tag war ich mit Kim das erste Mal mit den Katzen draußen. Das Wetter war an dem Tag aber nicht optimal, weil es total windig war. Das, zusammen mit den Katzen, hat mich, glaube ich, zu sehr gestresst, sodass ich am nächsten Tag wegen Kopfschmerzen den ganzen Tag zu Hause verbringen musste. Aber sonst gab es keinerlei Ausfälle. Letzte Woche konnte ich d...

Grüße aus der Hängematte

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Hallo, mal wieder lange her seit dem letzten Update. Irgendwie kostet es mich immer ziemlich Überwindung, so einen Text zu schreiben. Da mich aber wieder einige nach einem Statusbericht gefragt haben und ich selber auch immer froh bin, es mal hinter mich gebracht zu haben, ist es nun mal wieder so weit. Schreibe den Text übrigens an der Donau, in meiner Hängematte liegend. Dank E-Bike bin ich jetzt nämlich auch wieder mobil und dieser wunderschöne Spot ist gerade mal 10 Minuten von meiner Wohnung entfernt. Ich wüsste keine Millionenstadt, in der dies möglich ist. Wien im Sommer ist ein absoluter Traum.       Kurz nach meinem letzten Text sollte es sechs Wochen nach Graz gehen, um dort eine Hyperbarsauerstofftherapie zu machen. Das war leider nicht sonderlich erfolgreich. Nach zwei sogenannten Tauchgängen, die ich nach fünf Minuten schon abbrechen musste, wurde entschieden, dass ich ungeeignet dafür sei. Ich bekomme den Druckausgleich nicht hin. Hatte das Problem schon ein...